Momji erklärt Skispringen!

Tach! God dag! Hello und Konnichi wa!



Sie wissen nicht, was Skispringen ist? Kein Problem!
Heute geht es hier einzig und allein um die faszinierende Welt des Skispringens und Klein Mom(i)ji hat keine Gefahren gescheut, um Ihnen diesen Sport näher zu bringen.
So, let’s start!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Okay, Skispringen ist eine Disziplin des nordischen Skisports und wird als Spezialspringen oder als Kombinationsspringen ausgetragen. Bei Kombinationsspringen ist es ein Bestandteil der nordischen Kombination (verrät ja schon der Name ^^), die sich aus Skilanglauf und – wie eben erwähnt – Skispringen zusammensetzt.

Uns geht es aber jetzt um das Spezialspringen. Beim Spezialspringen entscheidet die Haltung und die erreichte Weite über die zu erhaltenen Punkte. Die Punkte werden von so genannten Haltungsrichtern vergeben und die Höchstnote ist eine 20.0.
Logisch ist natürlich, dass man sich dafür erst einmal von einer Schanze stürzen muss. Dafür braucht man eine Sprungtechnik, die sich in Anlauf, Absprung vom Schanzentisch (wenn man nicht springt, könnte es weh tun ^^), dem eigentlichen Flug und die Landung gliedert. Perfekt ist es, wenn diese Landung mit einem Telemark gekrönt wird.
Während des Fluges muss der Körper eine ruhige Haltung einnehmen. Also nichts mit fliegenden Suppenhuhn und wedelnden Armen.



Inzwischen hat sich der so genannte V-Stil durchgesetzt. Dieser Stil wurde vom dem Schweden Jan Bokloey Anfang der 90ziger erfunden und bedeutet nichts anderes, als das die Skier nach vorne seitliche ausgestellt werden. Sprich, ein „V“ bilden.


V!!!!!

Die Weite eines Sprunges wird von der oberen Kante des Schanzentisches bis zur Mitte der Aufsprungstelle gemessen, also da, wo der/die Skispringer/in gelandet ist.
So läuft es beim Einzelspringen ab und beim Teamspringen verhält es sich eigentlich ähnlich.
Jedes Team stellt vier Springer und man addiert am Schluss einfach die Ergebnisse der einzelnen Springer und erhält dadurch das Gesamtergebnis.



So, jetzt kommen wir zur Sprungschanze an sich. Die heißt auf norwegischen Bakken (nein, nicht Donnerbalken!!!! ^^). Sie setzt sich zusammen aus einer Anlaufbahn, die eine Neigung von 30°-35° besitzt, verschiedenen Luken (Damit ist gemeint, dass der Startbalken mal höher und mal tiefer gesetzt werden kann. Ist das logisch????), dem Schanzentisch, der 10-11° Neigung hat und von dem abgesprungen wird, der Aufsprungsbahn (praktisch der Hügel ^^) und dem Auslauf. Im Auslauf, kurz nach der Aufsprungsbahn (so 20 bis 30 Meter dahinter), befindet sich die Sturzlinie. Eine richtig doofe Erfindung. Wenn der Springer nämlich vor dieser Linie stürzt, bekommt er kräftig Haltungsnoten abgezogen. Stürzt er dahinter, ist es egal.
Die Bezeichnung der Schanze nach „kleine Schanze“, „mittlere Schanze", „Großschanze“ und „Flugschanze“ richtet sich nach ihrem ‚hill size’. Früher hat man das mal K-Punkt, davor noch kritischer Punkt und noch weiter davor Konstruktionspunkt genannt. Bedeutet eigentlich nichts anderes, als das nach diesem Punkt der Druck bei der Landung erheblich ansteigt.
Ich stell' mir das eigentlich immer so vor: Wenn die gesamt Anlage mit allem drum und dran so 135 Meter hoch ist, dann liegt der hill size auch da ^^. Wenn das nicht stimmt, dann korrigiert mich bitte.



So, demnächst geht es mit der Geschichte des Skispringens weiter.

See you!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!